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Einträge zum Thema: Wissen - Auswahl zurück setzen

März 2017

Esspertin Erika Mittergeber im Portrait
Vortrag: In Nahrungsmitteln (un)erwünscht

Februar 2017

Die natürliche Entgiftung

Dezember 2016

Regional und saisonal: wohin gehen Sie einkaufen?

November 2016

Zeitgemäße Ernährung für leistungsfähige Mitarbeiter

Oktober 2016

Fruchtzuckerunverträglichkeit: was ist das?

September 2016

Darmdysbiose: Was ist das?

August 2016

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben...

Juli 2016

Palmfett: zu Recht umstritten

Juni 2016

Blumenschmuck im Salat

Mai 2016

Histaminunverträglichkeit

März 2016

Alter is(s)t anders

Februar 2016

Doping fürs Denkorgan

Januar 2016

Wie steht´s mit den Essgewohnheiten der Österreicher?

Dezember 2015

Ist Kokosblütenzucker die gesündeste Süße?
Stress und Ernährung

November 2015

Wer auf seine Gesundheit achtet, lebt länger
Das bisserl Zucker...

Oktober 2015

Gesunder Fisch aus heimischen Gewässern

Januar 2015

Ernährung im Sport - eine wichtige Maßnahme um Leistung erzielen zu können

21.03.2017 10:18

Esspertin Erika Mittergeber im Portrait

Heute lernen Sie das zweite Gesicht hinter den Essperten kennen: Erika Mittergeber. Wenn Sie die persönliche Vorstellung von Lisa Rumetshofer noch im Gedächtnis haben, dann wissen Sie, dass Erika die Gründer-Esspertin ist. Sie gibt uns heute ganz persönliche Einblicke.

Erika, bitte berichte uns von Deinem bisherigen Lebensweg

Ich komme ursprünglich aus der Gegend um Wieselburg in NÖ und bin 2006 nach Oberösterreich gezogen. Die Essperten habe ich 2008 gegründet, davor war ich in verschiedenen Krankenhäusern als Diätologin angestellt. Berufsbegleitend habe ich an der Universität Salzburg „Health & Fitness“ studiert. Nach einer Kinder-Auszeit von knapp 2 Jahren habe ich meine diätologische Praxis wieder reaktiviert, die Du heute als die Essperten kennst.

Wie bist du zur Diaetologie gekommen?

Das ist etwas ungewöhnlich. Ich war nach der Matura auf Jobsuche, liebäugelte gleichzeitig mit der Ausbildung zur Diätologin. Damals hieß der Beruf noch Diätassistentin. Eine nahestehende Verwandte, Krankenschwester und beruflich viel mit Diätassistentinnen konfrontiert, riet mir jedoch vehement ab. Es sei ein undankbarer Job, bei dem man den Leuten nur das geliebte Essen madig reden würde. Das hat mich aber erst recht angespornt. Mein Plan war, nicht Verzicht zu predigen. Sondern mit den Menschen an einer genussvollen, gesundheitsfördernden Ernährung zu arbeiten. Den Plan verfolge ich heute noch und ich liebe es.

Was machst Du in Deiner Freizeit?

Viel Freizeit habe ich nicht. Ich habe kleine Kinder und bin beruflich viel unterwegs. Ich liebe das Nähen und die Gartenarbeit. Ich achte darauf, mich regelmäßig zu bewegen und Notwendiges mit Nützlichem zu verbinden. Mich trifft man zum Beispiel oft am Radweg von Puchenau nach Linz, meistens mit voll bepacktem Arbeitsrucksack. Besonders Spaß macht mir aber das Schifahren, das ich erst voriges Jahr gelernt habe.

Wofür engagierst Du Dich?

Ich bin ehrenamtlich in einem Verein aktiv, der sich um Frühchen und Eltern mit Sternenkindern kümmert. In meiner gewerblichen Fachgruppe bin ich Berufsvertreterin, wo ich zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit mache. Viel Herzblut fließt natürlich in die Essperten.

Wie schaut die Arbeit in Deiner Praxis aus?

Man meint immer Diätologen kümmern sich nur um Menschen die abnehmen wollen. Das stimmt aber nicht. Ich berate Betriebe aus der Lebensmittel- und Cateringbranche genauso wie sich Unternehmen mit ihren Ideen zur betrieblichen Gesundheitsförderung von mir Unterstützung holen. Im diätetischen Bereich habe ich mich auf Probleme im Verdauungsapparat und Allergien spezialisiert.    

Liebe Erika, vielen Dank für Deine Antworten.

In einem der folgenden Blogs holen wir unseren Kunden Martin Kusej, Gründer von Histavino, vor den Vorhang. Er betreibt eine Informationsseite über Histaminunverträglichkeit und einen Online-Shop. Schauen Sie wieder bei uns vorbei!

weiterlesen beim Thema "Esspertin Erika Mittergeber im Portrait"

04.03.2017 16:59

Vortrag: In Nahrungsmitteln (un)erwünscht

Noch nie war das Angebot an Lebensmitteln so groß wie heute. Potentiell gesundheitsschädliche Stoffe können in Lebensmitteln enthalten sein von natürlich vorkommenden bis hin zu künstlich zugesetzten. Dieser Vortrag informiert objektiv und lässt Raum zum Diskutieren. 

Wann: am  9. März 2017 um 20:00 Uhr im Mehrzweckraum im Gemeindeamt Alberndorf. Die Gesunde Gemeinde Alberndorf freut sich auf Ihr Interesse! 
Referentin: Diätologin Erika Mittergeber, MAS
Eintritt: frei

weiterlesen beim Thema "Vortrag: In Nahrungsmitteln (un)erwünscht"

Topics:

27.02.2017 17:30

Die natürliche Entgiftung

Schlacken haben wieder Hochsaison. So kommt es mir zumindest vor. Wie jedes Jahr zur Fastenzeit häufen sich die Anfragen nach Entgiftungskuren für den Körper. Und wie immer frage ich mich: soll ich heuer auch mal entschlacken, neudeutsch detoxen? Soll ich meinen Darm spülen, Bittersalz nehmen und Algenkapseln schlucken? Oder reicht es, die Entschlackungszeit auszusitzen und sprichwörtlich einfach „abzuwarten und Tee zu trinken“?

Entgiftung: diese Möglichkeiten hat unser Körper

Ich will es wissen: wie war das nochmal mit der Entgiftung des Körpers? Also krame ich meine alten Vorlesungsunterlagen und die dicken Fachbücher hervor. Und frische mein Physiologie-Wissen auf. Die Leber gilt als DAS Entgiftungsorgan schlechthin. Sie ist damit aber längst nicht alleine. Nieren, Lungen, Darm und Haut helfen ihr dabei. Das ist ein recht ausgeklügeltes System. Nicht jeder Giftstoff im Körper kommt von außen. Unser Körper stellt selbst Stoffe her, bei denen ein Zuviel Probleme macht. Ein Beispiel: Beim ständigen Auf- und Umbau von Körpereiweißen fällt giftiges Ammoniak an, das die Leber in Harnstoff umbaut und mit dem Harn über die Niere ausgeschieden wird. Alkohol, Medikamente, Hormone, natürliche Inhaltsstoffe der Nahrung, Krankheitskeime… die Liste an Stoffen, die täglich unschädlich gemacht werden müssen, ist lang. Wahnsinn, was sich im Körper so tut. Meine kleine Exkursion in die Physiologie des Menschen beruhigt mich: ein gesunder Körper kann super ohne Hilfe von außen entgiften. Spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Puffermöglichkeiten unseres Körpers mit dem Alter sinken.

Schlacken: eine Definitionsfrage

Haben Sie gewusst, dass es für Schlacken keine ernährungsmedizinische Definition gibt? Verfechter der Entschlackung verstehen darunter die unterschiedlichsten Stoffe. Meistens ist nicht mal klar, wo diese Schlacken zu finden sind. Einfach mal drauf los fasten, mal schauen was es bringt: das kann doch nur gut sein, oder? Angenommen Schlacke ist das Synonym für „Stoffe, die der Körper wieder los werden muss“, dann sind das zum Beispiel Harnsäure, Mineralstoffe, Harnstoff, Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßen oder ein Ungleichgewicht in den Puffersubstanzen. Sie werden dann problematisch, wenn die Organe ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Spezielle Kuren können unter diesen Umständen sogar gefährlich sein, weil sich noch mehr der gefährlichen Substanzen im Körper anhäufen. Ich muss es Ihnen sagen: Entgiften, Fasten, Entschlacken ist nicht immer eine gute Idee. In diesen Fällen lassen Sie besser die Finger davon:
Wenn Sie
•    Ungewollt Gewicht verloren haben und schwach sind
•    Ihr BMI < 18,5 kg/m² ist
•    Anorexia Nervosa haben
•    Bei bestimmten Formen der Schilddrüsenüberfunktion
•    Bei Demenz
•    Bei Leberschwäche/-versagen
•    Bei Nierenschwäche/-versagen
•    Sie Schwanger sind oder stillen.

Wann ist Entschlacken und Fasten gesundheitlich unbedenklich?

•    Wenn Sie erwachsen sind
•    Wenn Sie körperlich gesund sind
•    Bei bestimmten Rheumaformen hat sich ein spezielles Fasten bewährt
•    Bei Fettleber kann ein besonderes Leberfasten gemacht werden
•    Wenn Sie von Ihrem Arzt das OK dazu bekommen und von einem qualifizierten Fastenbegleiter betreut werden.

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Fasten

Ich habe mal die Darmreinigung nach F.X. Mayr versucht. Gut fand ich, dass mein Geschmackssinn sehr fein wurde. Gründliches Kauen erlangte damals einen ganz neuen Stellenwert. Davon zehre ich heute noch. Und ich habe gelernt, dass der Kostaufbau nach dem Fasten behutsam gemacht werden muss. Da ist mir meine diätologische Ausbildung schon recht entgegen gekommen. Was mir noch in Erinnerung bleibt: eine „Darmreinigung“ einmal im Jahr repariert sicher nicht alle Schindluder, die ich mit meinem Körper treibe. Es braucht schon die tägliche Achtsamkeit mit der persönlichen Ernährung.

Lisa und ich haben viele Klienten mit Verdauungsproblemen. Und es ist gar nicht selten, dass die Darmprobleme erst nach einem Entschlackungsprogramm kommen. Auch die Auslassdiäten á la „foodscan“ enden oft mit einem noch empfindlicheren Darm als er vor der Diät war. Da geht das vermeintliche Reinigen quasi nach Hinten los…

Ein Plädoyer für die natürliche Entgiftung

Eines weiß ich sicher: mit unseren Essgewohnheiten tun wir unserem Stoffwechsel nichts Gutes. Die natürlichen Entgiftungswege des Körpers zu fördern bedeutet folgende Dinge zu tun:
•    Täglich 2 l Wasser oder andere kalorienfreie Getränke (Tee, Minzwasser…) trinken
•    Weniger Tierisches wie Fleisch und Wurst essen
•    Die Leber entlasten: mindestens 3 alkoholfreie Tage pro Woche
•    Mehr darmgesunde Kost: Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln
•    Den Stoffwechsel nicht mit Zucker überlasten sondern Zucker reduzieren
•    Milchsaure Produkte essen: Joghurt, Sauermilch, Sauerkraut,…
•    Pflanzenöl mit vielen ungesättigten Fettsäuren: Oliven-, Raps-, Lein-, Nussöl,…
•    Die tägliche 30-min Bewegungseinheit auch wirklich täglich einhalten
•    Bei Übergewicht oder zu hohem Bauchumfang: abnehmen
•    Gut kauen, langsam essen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeit und hören Sie auf Ihr Hunger- und Sättigungsgefühl

Sie haben eigene Erfahrungen mit dem Entschlacken oder Fragen? Rufen Sie uns an!
Lisa: 0664-88 58 32 52
Erika: 0650-752 39 96

Herzlichst Ihre

 

 

Quellen:
Marktl W., Reiter B., Ekmekcioglu, C.: Säuren - Basen – Schlacken; Pro und Contra - eine wissenschaftliche Diskussion
http://www.medizin-transparent.at/detox-der-mythos-vom-entgiften
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacke
https://de.wikipedia.org/wiki/Entschlackung
Ärztegesellschaft für Heilfasten E.V.: Leitlinien zur Fastentherapie

 

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01.12.2016 8:16

Regional und saisonal: wohin gehen Sie einkaufen?

„Sie reden davon, dass ich mehr Fisch essen soll. Alles gut und  schön was Sie da sagen Frau Mittergeber“ hat ein Klient am Montag zu mir gesagt. Und weiter: „Aber ich hätte lieber Österreichischen als einen aus dem Meer. Wo kaufen denn Sie Ihren Fisch?“  Regionaler Fisch ist für mich einfach zu bekommen, wir haben einen Fischer in der Familie. Aber was machen jene, die nicht so einfach Zugriff auf fangfrischen Fisch haben? Wir finden, gesunde Ernährung bedeutet auch, zu wissen woher die Lebensmittel kommen. Jedes verpackte Produkt muss eine Herkunftsangabe aufgedruckt haben. Bei Gemüse, Obst und Fleisch ist die Information über die Herkunft Pflicht. Bei verarbeiteten Produkten oder jenen mit mehreren Zutaten muss der Hersteller angegeben werden, nicht aber woher die Rohstoffe kommen. Besonders im Supermarkt bin ich oft überrascht wie weit manche Lebensmittel reisen! Klar, Avocados wachsen nicht im Eferdinger Becken. Rettich, Kraut, Kohlsprossen, Kürbis und Chinakohl schon. Frischer Dill kommt um diese Jahreszeit aus Südeuropa, Schnittlauch und Petersilie gibt es hingegen in regionaler Qualität.

Welche Vorteile hat es noch heimische und saisonale Lebensmittel zu kaufen? Für eine gesunde Ernährung sind Saisonalität und Regionalität wichtig, denn reif geerntete Lebensmittel sind reich an Nährstoffen und haben kurze Transportwege hinter sich. Sie sind einfach meistens frischer. Wer in der Region einkauft unterstützt außerdem die heimischen Lebensmittelproduzenten und Bauern. Das Geldbörserl schont es auch noch dazu, weil der Zwischenhandel ausgeschaltet wird.

Wir haben für Sie eine Linkliste zusammengestellt, in der Sie nach Märkten, Direktvermarktern und Hofläden in Ihrer Region suchen können. Wir wünschen viel Spaß beim Durchstöbern!

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03.11.2016 10:03

Zeitgemäße Ernährung für leistungsfähige Mitarbeiter

Die Ernährung im Betrieb wird häufig als persönliche Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters betrachtet. „Du bist was Du isst“ gilt aber nicht nur im privaten, sondern vor allem auch im beruflichen Kontext. Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und kognitive Fähigkeiten stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit bedarfsgerechter Energie- und Nährstoffversorgung.

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10.10.2016 10:15

Fruchtzuckerunverträglichkeit: was ist das?

Sabine kämpft mit ihrer Verdauung seit sie denken kann. Dabei versucht sie alles richtig zu machen. Sie verwendet Vollkornprodukte, bewegt sich regelmäßig und isst viel Obst und Gemüse. Aber in letzter Zeit plagen sie nach dem Essen vermehrt Bauchschmerzen. Einige Wochen später sitzt sie mir gegenüber und berichtet von ihren Beschwerden. Sie zeigt mir den Untersuchungsbefund, den sie aus dem Krankenhaus mitgebracht hat. Diagnose: Fructosemalabsorption. „Darf ich nun nie wieder Obst essen?“ fragt Sabine mich und wirkt verunsichert.

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02.09.2016 9:25

Darmdysbiose: Was ist das?

Dass unser Darm mehr Aufgaben erfüllt als bloß unsere Nahrung zu verdauen, ist ein besonders spannendes Thema. Der Darm ist ein Zentrum unseres Immunsystems und Heimat von Milliarden von Keimen. Diese Keime wohnen nicht bloß in unserem Darm – sie erfüllen lebenswichtige spezifische Aufgaben. Ohne unsere Darmmikrobiota, so die korrekte Bezeichnung für die menschliche Darmflora, würden wir ziemlich blass aussehen. Die Medizin kennt erst einen Bruchteil der Funktionen, die unsere Darmkeime übernehmen.

Was wir wissen ist, dass ein Neugeborenes praktisch keimfrei ist. Das bleibt aber nicht lange so. Haut und Schleimhäute, also auch der Darm, werden rasch von Keimen besiedelt. Bis zum rund dritten Lebensjahr bildet sich dann eine für jeden Menschen einzigartige Bakterienbesiedelung aus. Familienmitglieder haben oft eine ähnliche Zusammensetzung ihres Mikrobioms. Man nimmt an, je vielfältiger das Mikrobiom zusammengesetzt ist, desto stabiler ist die Darmgesundheit. Von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen weiß man, dass sie eine geringere Vielfalt an Keimen aufweisen als Gesunde. Leider kann die medizinische Forschung zurzeit noch nicht sagen, ob dies die Folge von Erkrankungen im Verdauungstrakt ist oder die Ursache.

Ein Schlagwort wenn es um die Darmgesundheit geht, ist der Begriff Dysbiose. Er beschreibt den Zustand eines aus dem Gleichgewicht geratenen Mikrobioms. Etwas salopp formuliert: wenn sich Bakterien vermehren können, die uns nicht gut tun oder Bakterien dezimiert werden, die für unsere Gesundheit wesentlich sind.

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22.08.2016 10:22

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben...

Was haben unser Bauchumfang und die Leber gemeinsam? Beide warnen uns vor erhöhten Blutfetten und Zuckerkrankheit.

Wenn sich die Fettpölsterchen am liebsten um den Bauch herum ansetzen, dann ist das nicht nur unschön, sondern auch gesundheitlich bedenklich. Auch unsere Leber leidet dabei mit. Sie setzt bei Überernährung eine dicke Speckschicht an und wir bekommen eine Fettleber. Bislang galt so eine Fettleber als Folge von Diabetes oder erhöhten Blutfetten. Neue Erkenntnisse zeigen jetzt, dass es eher umgekehrt sein dürfte: zuviel Leberfett erzeugt Stoffwechselstörungen (Quelle: Pressemeldung des FET e.V. 12.10.2009).

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04.07.2016 9:55

Palmfett: zu Recht umstritten

Palmfett ist in letzter Zeit wegen seiner ökologisch kritischen Produktion diskutiert worden. Heute unterziehen wir es einer gesundheitlichen Bewertung. Palmfett ist in der Lebensmittelherstellung ein wertvoller Rohstoff geworden. Es ist preiswert und hat für die Lebensmittelindustrie günstige technische Eigenschaften: es verträgt große Hitze und kann in den Produkten ohne vorherige Fetthärtung verwendet werden. Leider hat es aber auch Schattenseiten. Für unsere Gesundheit ist das Palmfett nämlich nicht von Vorteil.

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09.06.2016 10:02

Blumenschmuck im Salat

Wussten Sie, dass viele unserer Gartenblumen essbar sind? Besonders große Blüten mit zarten Blütenblättern sind dafür geeignet: Rosen, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresse bringen Farbe aufs Teller.

Die Blüten sollten natürlich sauber und nicht mit Spritzmitteln behandelt sein. Waschen vertragen die zarten Blüten jedoch nicht. Gründliches Ausschütteln vertreibt Käfer und andere Insekten. Die kleinen Farbtupfer schmecken im Salat am besten als Beigabe zu Blattsalaten, mit milder Marinade aus Balsamico und kalt gepresstem Öl. Sammeln Sie ausschließlich Blüten von Pflanzen, die Sie kennen. Beginnen Sie mit ein paar wenigen Blüten um herauszufinden, ob sie Ihnen schmecken.

Diese Blüten sind zum Beispiel essbar: Basilikum, Gänseblümchen, Indianernessel, Katzenminze, Kapuzinerkresse, Dahlie, Tulpe, Veilchen, Stiefmütterchen, Sonnenblume, Schafgarbe, Duftrose, Lavendel

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08.05.2016 11:10

Histaminunverträglichkeit

Diagnostische Diät statt Bluttest

Tränende Augen, gerötetes Gesicht und Dekolleté, Bauchschmerzen und Herzrasen nach dem Essen: diese Symptome können von einer Histaminintoleranz hervorgerufen werden. Bei Verdacht auf eine Histaminunverträglichkeit wurden bisher im Blut zwei Werte bestimmt: die DAO (=Diaminoxidase, ein Enzym, das Histamin im Körper abbaut) und der Histaminspiegel selbst. Dass Betroffene oft ganz normale Blutwerte, aber typische histaminreiche Nahrungsmittel schlecht vertragen haben, kam mir in meiner Praxis häufig unter. Dieser Erkenntnis folgen nun auch Fachleute: sie empfehlen aktuell ein neues mehrstufiges Diagnoseverfahren, ärztlich und diätologisch betreut:

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01.03.2016 9:52

Alter is(s)t anders

Gesund und ohne Wehwehchen älter werden, wer wünscht sich das nicht?

Die Generation 50+ kann längst nicht mehr in einen Topf geworfen werden: wir finden hier aktive Ältere, die ohne Einschränkungen leben („Go-Go´s“), gesundheitlich eingeschränkte aber vorwiegend selbstständige „Slow-Go´s“ und sogenannte „No-Go´s“, das sind ältere Menschen mit Pflegebedarf. Aus diesem Grund gibt es auch nicht DIE Ernährung für den alten Menschen, sondern Ernährungsempfehlungen, die an die jeweilige Gesundheitssituation angepasst sind.

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01.02.2016 11:04

Doping fürs Denkorgan

Volle Terminkalender, Zeitdruck, Projektplanung und Besprechungen fordern Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit auf höchstem Niveau. Nicht nur effizientes Zeitmanagement ist hier gefordert, sondern auch eine optimale geistige und körperliche Belastbarkeit. Um diese zu erhalten und zu stärken, spielt die bedarfsgerechte Ernährung eine wesentliche Rolle.

Bedürfnisse wie Hunger und Durst gehen im Trubel des beruflichen Alltags häufig unter. Wer seinem Körper schlechten Treibstoff liefert darf sich infolgedessen keine Höchstleistungen erwarten. Unser Gehirn ist auf eine konstante Energie- und Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Diese ist nur gewährleistet, wenn regelmäßig das Richtige gegessen und getrunken wird.

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08.01.2016 10:29

Wie steht´s mit den Essgewohnheiten der Österreicher?

Österreich isst zu fett, zu salzig und viel zu süß. Zu diesem Ergebnis kommt der Ernährungsbericht 2008, welcher kürzlich veröffentlicht wurde. Durch diese falsche und unausgewogene Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung werden Österreicher immer dicker. Dies ist eine erschreckende Tatsache, denn Übergewicht stellt ein erhebliches Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar einigen Krebserkrankungen dar.

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20.12.2015 9:29

Ist Kokosblütenzucker die gesündeste Süße?

Kokosnuss und Zucker
Kokosnuss und Zucker

Kokosblütenzucker gehört zu den absoluten Luxusprodukten mit seinem Preis von 20 - 40 Euro/kg. Nicht ohne Grund: er wird in aufwendiger Handarbeit von asiatischen Kleinbauern produziert.

Er besteht zu 94 % aus Saccharose (= Zweifachzucker, besser bekannt unter dem Namen Haushaltszucker), 1,5 % Traubenzucker und 1,5 Fruchtzucker. Der Rest sind Wasser und 1,9 mg (Milligramm) Mineralstoffe. Zur Gewinnung werden Kokosblüten angeschnitten und der Saft wird aufgefangen. Anschließend wird der Saft gesiebt und über offenem Feuer zu Sirup eingekocht. Dann wird die Masse bis zur Kristallisation eingedickt. Danach wird die ausgekühlte Kokosblütenmasse noch gemahlen. Diese Zuckergewinnung macht den Zucker sehr teuer. Die im Internet immer wieder nachzulesenden positiven Eigenschaften, sodass er zum Beispiel den Blutzucker langsamer ansteigen lässt, sind nicht hinreichend belegt. Es findet sich lediglich eine Anwenderbeobachtung mit 10 Probanden, die einen niedrigeren Glycämischen Index zeigt.

Aus diätologischer Sicht kann er nicht gesünder als normaler Zucker sein, allein schon aus dem Grund, dass er zu 94 % mit unserem Rübenzucker ident ist. Um zum Beispiel den täglichen Bedarf an Kalzium zu decken müsste man 670 g Zucker essen, zur Deckung des Magnesiumbedarfs wären es sogar 1,5 kg Kokosblütenzucker täglich. Dieser neue Zucker kann also nicht als gute Mineralstoffquelle bezeichnet werden.

Quellen: DACH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Lehrbuch der Lebensmittelchemie und Ernährung, www.lebensmittellexikon.de, www.wikipedia.org

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15.12.2015 10:06

Stress und Ernährung

Die Weihnachtszeit sollte ja die stillste und ruhigste Zeit im Jahr sein… Viele Menschen befinden sich gerade jetzt im Dauerstress. Aber stellen Sie sich vor: Was wäre, wenn Stress Pusteln machen würde? Ja, das Gefährliche daran ist, dass Stress nicht sichtbar ist. Er ist subjektiv und individuell. Was den einen stresst, muss noch lange nicht jemand anderen stressen. Neurobiologisch erfüllt er allerdings immer die gleichen Funktionen, d.h. Stress entsteht im Gehirn und es folgt eine Hormonausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, welche langfristig den menschlichen Organismus schädigen. Findet diese Ausschüttung in Beruf, Freizeit und familiären Bereich statt, so kommt es mittel – bis langfristig zu Erkrankung von Körper und Psyche. Im Umgang mit Stress sind neben den Stressoren (Einflüsse von außen)  vor allem die persönlichen Stressverstärker (Sei perfekt! Sei beliebt! Sei stark! Sei vorsichtig! Ich kann nicht) und die darauf folgende Stressreaktion von großer Bedeutung. All diese Themen können bearbeitet werden und sind auch eigenständig beeinflussbar. Ist man bereits im Hamsterrad gefangen, so kommt es zusätzlich oftmals zu einer mangelnden oder schlechten Ernährung.Stress und Ernährung? Hängt das zusammen? Welchen Einfluss hat aber nun eine richtige und gesunde Ernährung auf unser Stressmanagement?

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30.11.2015 9:38

Wer auf seine Gesundheit achtet, lebt länger

Wer nicht raucht, sich regelmäßig bewegt, wenig Alkohol trinkt und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse isst, kann seine Lebenserwartung vermutlich deutlich verlängern. Dies zeigen die Ergebnisse einer englischen Untersuchung.

Die EPIC-Studie, durchgeführt durch die Universität Cambridge, analysierte den Lebensstil von über 25.000 englischen Männern und Frauen. Elf Jahre lang wurden die Studienteilnehmer zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. In diesem Zeitraum verstarben knapp 2.000 der Probanden. Jene Teilnehmer, die nicht rauchten, wenig Alkohol tranken, auf regelmäßige Bewegung achteten und täglich Obst und Gemüse aßen, hatten ein viermal geringeres Sterberisiko als Teilnehmer, die keinen dieser Lebensstilfaktoren erfüllten. Dabei zeigte sich, dass sich diese vier Faktoren (Rauchen, Bewegung, Alkoholkonsum, Obst und Gemüsekonsum) in ihrer Wirkung ergänzen. Die Lebenserwartung erhöhte sich auf diese Weise rechnerisch um 14 Jahre – unabhängig von sozialer Schicht und Body Mass Index (BMI). Mit bereits kleinen Veränderungen können Sie also Ihre Gesundheit positiv beeinflussen.

Die EPIC-Studie wird unter anderem auch in Deutschland durchgeführt, Österreich nimmt nicht teil.

Quelle: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2008-01/plos-fhb010708.php

Erika Mittergeber, Diaetologin

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09.11.2015 13:52

Das bisserl Zucker...

Wenn ich meine Klienten im Beratungsgespräch nach ihren Erkrankungen frage, dann höre ich immer wieder: „Eigentlich bin ich gesund, ich hab nur ein bisserl Alterszucker.“ Diese Zuckerkrankheit, im Fachjargon Diabetes Mellitus Typ 2 genannt, wird häufig weniger gefährlich wahrgenommen als sie tatsächlich ist.

Die Zuckerkrankheit verursacht häufig keine Beschwerden, sie kann aber schwere Folgen haben, wird sie nicht behandelt. Sie ist die häufigste Ursache für Erblindung im Erwachsenenalter und Dialysepflicht (Blutwäsche), zusätzlich ist das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko bei Diabetikern um das Zweifache erhöht. Jahrelang schlecht eingestellte Diabetiker kämpfen häufig mit den Folgen von Durchblutungsstörungen und Nervenschäden. Die regelmäßige ärztliche Betreuung ist besonders wichtig.

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07.10.2015 9:49

Gesunder Fisch aus heimischen Gewässern

"Ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche" so lauten die Empfehlungen von Ernährungsexperten. Warum Fisch für unsere Gesundheit so wertvoll ist liegt nicht nur daran, dass er hochwertiges Eiweiß liefert sondern vor allem an den Omega 3 Fettsäuren. Neben fetten Seefischen gibt es auch heimische Fischarten und Pflanzenöle, die diese guten Fette enthalten.

Diese gesunden Fette haben positiven Einfluss auf die Herzgesundheit, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, senken das schlechte Cholesterin (LDL) und wirken entzündungshemmend. Vor allem fette Seefische wie Makrele, Sardine, Hering, Lachs oder Thunfisch enthalten diese Fischöle in großer Menge. Doch Seefisch wird knapp. Weltweit gelten 75 % der Meere als überfischt. Welche Fischarten stark bedroht sind und welche Sie mit gutem Gewissen kaufen können finden Sie zum Beispiel im WWF Fischführer.

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01.01.2015 10:26

Ernährung im Sport - eine wichtige Maßnahme um Leistung erzielen zu können

Damit der Körper sportliche Leistung erbringen kann, muss auf eine richtige Ernährung geachtet werden. Die Vorteile einer optimal abgestimmten Ernährung sind beispielsweise eine schnelle Ermüdung oder totale Erschöpfung hinauszuzögern, die Konzentration aufrechtzuerhalten, optimale Vorbereitung für den Wettkampf, kurze Regenerationsphasen und Sportverletzungen vorzubeugen. Noch dazu ist eine Leistungssteigerung bis 15% möglich! Ein wichtiger Grundsatz stellt die Abstimmung der Ernährung auf die Individualität des Sportlers dar, denn:

  • der Energieverbrauch ist von der Sportart, von der Belastungsintensität und –dauer und vom Trainingszustand abhängig.
  • die Nährstoffverteilung d.h. wie viel Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate die SportlerInnen essen sollen, hängt ebenso mit der Sportart zusammen.
  • vor dem Sport sollte anders gegessen werden als nach dem Sport.
     

Somit ist jede/r SportlerIn auf spezielle Ernährungsempfehlungen angewiesen. Dennoch gibt es einige Regeln für die Basisernährung des Sportlers welche jede/r SportlerIn befolgen sollte:

  • Essen Sie besser fünf kleinere Mahlzeiten als drei große Mahlzeiten. Die Verdauungsorgane werden damit weniger belastet.
  • Bevorzugen Sie mehr Vollkornprodukte. Diese enthalten wichtige Nähr- und Ballaststoffe.
  • Eiweiß ist für den Muskelaufbau und die Muskelerhaltung wichtig. Pflanzliches Eiweiß in Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Getreide hat eine gleich hohe Bedeutung wie tierisches Eiweiß.
  • Täglich 5x Obst und Gemüse liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.
  • Je nach sportlicher Anstrengung und Dauer muss auf die richtige Auswahl der Getränke geachtet werden. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag sind ein muss.
     

Ausführliche Tipps zur Umsetzung und weitere individuell abgestimmte Inhalte zu Ihrer Sporternährung erhalten Sie direkt bei uns. Wir informieren Sie gerne!

Text: Agnes Eitzinger, Diaetologin, erstellt: 2009

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