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Einträge zum Thema: Bauchschmeichler - Auswahl zurück setzen

16.10.2017 11:16

Rezepttipp des Monats: Fenchelcremesuppe

Er ist ein extrafeines Herbstgemüse: der Fenchel. Vielleicht hatten Sie die Knolle schon einmal in der Hand und wussten nicht was Sie daraus kochen sollen? Hier haben wir für Sie ein einfach nachzukochendes Rezept bei dem die fein-süßliche Note des Fenchels geschmackvoll zur Geltung kommt.

Zutaten für 4 - 6 Personen:
400 - 500 g frischen Fenchel
1 mittelgroße mehlige Kartoffel (ca. 70 g)
gut 1 l Gemüsebrühe
jodiertes Salz und einen Schuss Vollmilch
1 EL Raps- oder Olivenöl

Zubereitung:
Halbieren Sie den Fenchel, entfernen Sie den holzigen Strunk und waschen Sie das Gemüse. Schälen Sie die Kartoffel. Schneiden Sie den Fenchel in grobe Streifen und die Kartoffel in Würfel. Rösten Sie das Gemüse in wenig Rapsöl goldbraun an. Gießen Sie mit Gemüsebrühe auf, sodass das Gemüse bedeckt ist und kochen Sie es weich. Nun geben Sie einen Schuss Milch dazu, pürieren Sie die Suppe mit dem Pürierstab und schmecken die Suppe nach eigenem Geschmack ab.

DIe Suppe bekommt ihre sämige Konsistenz vom hohen Gemüseanteil. So können Sie Obers und damit unnötige Kalorien sparen !

weiterlesen beim Thema "Rezepttipp des Monats: Fenchelcremesuppe"

27.02.2017 17:30

Die natürliche Entgiftung

Schlacken haben wieder Hochsaison. So kommt es mir zumindest vor. Wie jedes Jahr zur Fastenzeit häufen sich die Anfragen nach Entgiftungskuren für den Körper. Und wie immer frage ich mich: soll ich heuer auch mal entschlacken, neudeutsch detoxen? Soll ich meinen Darm spülen, Bittersalz nehmen und Algenkapseln schlucken? Oder reicht es, die Entschlackungszeit auszusitzen und sprichwörtlich einfach „abzuwarten und Tee zu trinken“?

Entgiftung: diese Möglichkeiten hat unser Körper

Ich will es wissen: wie war das nochmal mit der Entgiftung des Körpers? Also krame ich meine alten Vorlesungsunterlagen und die dicken Fachbücher hervor. Und frische mein Physiologie-Wissen auf. Die Leber gilt als DAS Entgiftungsorgan schlechthin. Sie ist damit aber längst nicht alleine. Nieren, Lungen, Darm und Haut helfen ihr dabei. Das ist ein recht ausgeklügeltes System. Nicht jeder Giftstoff im Körper kommt von außen. Unser Körper stellt selbst Stoffe her, bei denen ein Zuviel Probleme macht. Ein Beispiel: Beim ständigen Auf- und Umbau von Körpereiweißen fällt giftiges Ammoniak an, das die Leber in Harnstoff umbaut und mit dem Harn über die Niere ausgeschieden wird. Alkohol, Medikamente, Hormone, natürliche Inhaltsstoffe der Nahrung, Krankheitskeime… die Liste an Stoffen, die täglich unschädlich gemacht werden müssen, ist lang. Wahnsinn, was sich im Körper so tut. Meine kleine Exkursion in die Physiologie des Menschen beruhigt mich: ein gesunder Körper kann super ohne Hilfe von außen entgiften. Spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Puffermöglichkeiten unseres Körpers mit dem Alter sinken.

Schlacken: eine Definitionsfrage

Haben Sie gewusst, dass es für Schlacken keine ernährungsmedizinische Definition gibt? Verfechter der Entschlackung verstehen darunter die unterschiedlichsten Stoffe. Meistens ist nicht mal klar, wo diese Schlacken zu finden sind. Einfach mal drauf los fasten, mal schauen was es bringt: das kann doch nur gut sein, oder? Angenommen Schlacke ist das Synonym für „Stoffe, die der Körper wieder los werden muss“, dann sind das zum Beispiel Harnsäure, Mineralstoffe, Harnstoff, Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßen oder ein Ungleichgewicht in den Puffersubstanzen. Sie werden dann problematisch, wenn die Organe ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Spezielle Kuren können unter diesen Umständen sogar gefährlich sein, weil sich noch mehr der gefährlichen Substanzen im Körper anhäufen. Ich muss es Ihnen sagen: Entgiften, Fasten, Entschlacken ist nicht immer eine gute Idee. In diesen Fällen lassen Sie besser die Finger davon:
Wenn Sie
•    Ungewollt Gewicht verloren haben und schwach sind
•    Ihr BMI < 18,5 kg/m² ist
•    Anorexia Nervosa haben
•    Bei bestimmten Formen der Schilddrüsenüberfunktion
•    Bei Demenz
•    Bei Leberschwäche/-versagen
•    Bei Nierenschwäche/-versagen
•    Sie Schwanger sind oder stillen.

Wann ist Entschlacken und Fasten gesundheitlich unbedenklich?

•    Wenn Sie erwachsen sind
•    Wenn Sie körperlich gesund sind
•    Bei bestimmten Rheumaformen hat sich ein spezielles Fasten bewährt
•    Bei Fettleber kann ein besonderes Leberfasten gemacht werden
•    Wenn Sie von Ihrem Arzt das OK dazu bekommen und von einem qualifizierten Fastenbegleiter betreut werden.

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Fasten

Ich habe mal die Darmreinigung nach F.X. Mayr versucht. Gut fand ich, dass mein Geschmackssinn sehr fein wurde. Gründliches Kauen erlangte damals einen ganz neuen Stellenwert. Davon zehre ich heute noch. Und ich habe gelernt, dass der Kostaufbau nach dem Fasten behutsam gemacht werden muss. Da ist mir meine diätologische Ausbildung schon recht entgegen gekommen. Was mir noch in Erinnerung bleibt: eine „Darmreinigung“ einmal im Jahr repariert sicher nicht alle Schindluder, die ich mit meinem Körper treibe. Es braucht schon die tägliche Achtsamkeit mit der persönlichen Ernährung.

Lisa und ich haben viele Klienten mit Verdauungsproblemen. Und es ist gar nicht selten, dass die Darmprobleme erst nach einem Entschlackungsprogramm kommen. Auch die Auslassdiäten á la „foodscan“ enden oft mit einem noch empfindlicheren Darm als er vor der Diät war. Da geht das vermeintliche Reinigen quasi nach Hinten los…

Ein Plädoyer für die natürliche Entgiftung

Eines weiß ich sicher: mit unseren Essgewohnheiten tun wir unserem Stoffwechsel nichts Gutes. Die natürlichen Entgiftungswege des Körpers zu fördern bedeutet folgende Dinge zu tun:
•    Täglich 2 l Wasser oder andere kalorienfreie Getränke (Tee, Minzwasser…) trinken
•    Weniger Tierisches wie Fleisch und Wurst essen
•    Die Leber entlasten: mindestens 3 alkoholfreie Tage pro Woche
•    Mehr darmgesunde Kost: Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln
•    Den Stoffwechsel nicht mit Zucker überlasten sondern Zucker reduzieren
•    Milchsaure Produkte essen: Joghurt, Sauermilch, Sauerkraut,…
•    Pflanzenöl mit vielen ungesättigten Fettsäuren: Oliven-, Raps-, Lein-, Nussöl,…
•    Die tägliche 30-min Bewegungseinheit auch wirklich täglich einhalten
•    Bei Übergewicht oder zu hohem Bauchumfang: abnehmen
•    Gut kauen, langsam essen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeit und hören Sie auf Ihr Hunger- und Sättigungsgefühl

Sie haben eigene Erfahrungen mit dem Entschlacken oder Fragen? Rufen Sie uns an!
Lisa: 0664-88 58 32 52
Erika: 0650-752 39 96

Herzlichst Ihre

 

 

Quellen:
Marktl W., Reiter B., Ekmekcioglu, C.: Säuren - Basen – Schlacken; Pro und Contra - eine wissenschaftliche Diskussion
http://www.medizin-transparent.at/detox-der-mythos-vom-entgiften
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacke
https://de.wikipedia.org/wiki/Entschlackung
Ärztegesellschaft für Heilfasten E.V.: Leitlinien zur Fastentherapie

 

weiterlesen beim Thema "Die natürliche Entgiftung"

29.07.2016 9:59

Unser Rezepttipp des Monats: Erdäpfel-Käse-Spinatrolle mit Kresse-Joghurtdip

Zutaten für 4 Personen:
85 dag gekochte mehlige Kartoffeln
20 dag Käse, z. B. Bierkäse
35 dag frischen Blattspinat
2 EL Rapsöl
2 Eier
Salz, Pfeffer
Muskat
Kümmel und Petersilie

Zubereitung:
Kartoffeln in der Schale kochen. Balttspinat waschen und in etwas Öl anschwitzen, nach Geschmack würzen und kalt stellen. Gekochte Kartoffeln schälen, auskühlen lassen und grob reiben. Käse ebenfalls reiben und Kartoffeln, Käse und Eier zu einem Teig verkneten, mit Salz, Muskat, Petersilie und Kümmel abschmecken. Ein Blatt Backpapier vorbereiten, Backrohr auf 150°C vorheizen und Erdäpfelmasse darauf ca. 1 cm dick aufstreichen. Auf 2/3 der Erdäpfelmasse den Blattspinat verteilen, einrollen und auf ein befettetes Blech setzen. Erdäpfel-Spinatrolle ca. 45 min backen. Anschließend Rolle in Scheiben schneiden und mit Dip servieren.

Für den Dip:
1 Becher Naturjoghurt (bei Laktoseintoleranz Verwendung von laktosefreiem oder pflanzlichem Joghurt)
1 Tasse Kresse
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kresse abschneiden und mit Naturjoghurt, Salz und Pfeffer vermischen. 

Besonders für Sportler ist das Rezept gut geeignet, es ist leicht verdaulich und liefert gutes Eiweiß.

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