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Bärlauchknödel sind nicht nur ein kulinarischer Frühlingsklassiker, sondern auch aus ernährungsphysiologischer Sicht eine spannende Speise. Der aromatische Bärlauch liefert wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, während die Zubereitung der Knödel Raum für kreative, ausgewogene Anpassungen lässt.
Nicht jeder mag den intensiven Geschmack von Bärlauch. Eine milde Alternative ist es daher, diesen durch Blattspinat zu ersetzen – frischer Spinat eignet sich ebenso gut wie Tiefkühlspinat.
Zutaten für 4 Portionen
200 g Semmelwürfel
2 Eier
180 ml Milch
150 g frischer Bärlauch
1 kleine Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL Rapsöl
80 g geriebener Parmesan
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Tomatensauce:
1 kleine Zwiebel
650 g passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Basilikumblätter
Bärlauch waschen, trocken tupfen und grob hacken.
Zwiebel schälen und würfelig schneiden, Knoblauch abziehen und klein hacken. Beides in Öl glasig dünsten.
Semmelwürfel mit warmer Milch vermischen. Bärlauch, Mehl, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben, mit Eier binden und den geriebenen Parmesan untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Masse mindestens 15 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit kann die Tomatensauce zubereitet werden. Dazu die Zwiebel schälen, würfeln und in Öl anbraten. Das Tomatenmark mitrösten, danach die passierten Tomaten hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, gehackte Basilikumblätter unterheben und einmal kurz aufkochen.
Für die Knödel einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Aus der Masse Knödel formen. Falls die Masse zu weich ist, etwas Mehl hinzufügen, ist sie zu fest, etwas Milch einarbeiten. Die Knödel in kochendes Wasser geben und mindestens 15 Minuten sieden lassen.
Die Bärlauchknödel abseihen und mit Tomatensauce servieren. Mit Parmesan bestreuen.
Fotocredit: Foto zur Verfügung gestellt von Doris Auer, 2026