Tränende Augen, gerötetes Gesicht und Dekolleté, Bauchschmerzen und Herzrasen nach dem Essen: diese Symptome können von einer Histaminintoleranz hervorgerufen werden. Bei Verdacht auf eine Histaminunverträglichkeit wurden bisher im Blut zwei Werte bestimmt: die DAO (=Diaminoxidase, ein Enzym, das Histamin im Körper abbaut) und der Histaminspiegel selbst. Dass Betroffene oft ganz normale Blutwerte, aber typische histaminreiche Nahrungsmittel schlecht vertragen haben, kam mir in meiner Praxis häufig unter. Dieser Erkenntnis folgen nun auch Fachleute: sie empfehlen aktuell ein neues mehrstufiges Diagnoseverfahren, ärztlich und diätologisch betreut:
Der persönlichen diätologischen Betreuung kommt hier die wesentliche Rolle zu.
- Ausschluss anderer organischer Ursachen für die Beschwerden mit gleichzeitigem Ernährungs- und Beschwerdetagebuch
- Ernährungsumstellung mit Karenzphase
- Testphase mit gleichzeitigem Führen eines Ernährungs- und Beschwerdetagebuches
- Bei Besserung der Beschwerden wird die individuelle Dauerernährung mit der persönlichen Histaminverträglichkeit bestimmt.
- Als letzten Schritt kann noch eine sogenannte Provokation gemacht werden, diese erfolgt unter ärztlicher Aufsicht.
Das klingt aufwändig, aber dieser Aufwand lohnt sich. Schließlich sollen weder andere organische Ursachen für die Gesundheitsprobleme übersehen, noch unnötig starke Ernährungseinschränkungen verordnet werden. Von der selbst verordneten Diät zur Mangelernährung ist es leider oft nicht mehr weit.
Typische Beschwerden auslösende Lebensmittel sind jene, die reifen müssen: Bergkäse, Rohwürste, Wein. Es gibt aber noch eine ganze Reihe anderer Nahrungsmittel, die bei Histaminunverträglichkeit als Auslöser in Frage kommen. Die Lebensmittellisten aus dem Netz zu diesem Thema sind schier endlos. Deshalb ist kompetente Fachberatung für Betroffene besonders wichtig. Wir Essperten sind auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten spezialisiert. Mit unserer Unterstützung können Betroffene ihre Ernährungsbeschwerden in den Griff bekommen und eine Mangelernährung trotz eingeschränktem Speiseplan vermeiden.
Kontaktieren Sie uns, wir informieren sie gerne!