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Mangold
Beiträge

August 2020

Essen oder nicht Essen... das ist hier die Frage

Juli 2020

Reizdarm das hilft wirklich
Flohsamenschalen gegen den Stillstand am stillen Örtchen

Juni 2020

Allergie oder Unverträglichkeit?

Mai 2020

Unser Rezepttipp des Monats: Goldene Milch
Superfood Kurkuma

April 2020

Superfood: schwarze Ribisel
So hilft Petersilie bei Verdauungsbeschwerden
Gerichte aus dem Notvorrat

März 2020

Entschleunigung - was ist das
Unser Rezepttipp des Monats: Räuchertofu-Aufstrich

Februar 2020

9 Tipps für die perfekte Vorratshaltung

Januar 2020

Ernährung bei Krebserkrankung - ein Praxisbeispiel
6 Dinge, die Menschen mit Krebs über ihre Ernährung wissen sollten

Dezember 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Glutenfreie Nussschnitten

November 2019

Buchpräsentation: ich schau auf mich

Oktober 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Kürbis - Rote Rüben Flammkuchen
Veranstaltung: Ernährung bei Krebs

September 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Stefans Lieblingsmüsli

August 2019

Esspertin Carina Hofer im Portrait

Juli 2019

Ribisel: so gesund sind sie
Unser Rezepttipp des Monats: kalt gerührte Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade)

Juni 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Fisch im Gemüsebett
Omega-3 Gehalt von Fischen und Ölen

Mai 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Kokosschmarrn

April 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Kartoffelgratin mit Spinat

Februar 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Apfelspätzle

Januar 2019

Unser Rezepttipp des Monats: Erdäpfelsalat mit Leinöl - reich an Omega 3 Fettsäuren

September 2018

Unser Rezepttipp des Monats: Liwanzen mit Heidelbeeren und Topfencreme

April 2018

Topfenlaibchen mit Joghurtdip und grünem Salat

Oktober 2017

Rezepttipp des Monats: Fenchelcremesuppe

Juni 2017

Veranstaltung: Update Ernährung

April 2017

Rezepttipp des Monats: Schneenockerl mit Vanillesauce
Vortrag: Arthrose: Behandlung mit Bewegung und Ernährung

März 2017

Esspertin Erika Mittergeber im Portrait
Veranstaltung: Treffen über Sport und Ernährung
Vortrag: In Nahrungsmitteln (un)erwünscht

Februar 2017

Die natürliche Entgiftung
Rezepttipp des Monats – Spaghetti bolognese

Januar 2017

Esspertin Lisa Rumetshofer im Portrait
Unser Rezepttipp des Monats: Exotisches Geschnetzeltes

Dezember 2016

Dessert für Weihnachten: Bratapfel mit Vanillesauce
Unser Rezepttipp des Monats: Nikolaus und Krampus selber backen
Regional und saisonal: wohin gehen Sie einkaufen?

November 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Curry aus Kürbis und rote Linsen
Zeitgemäße Ernährung für leistungsfähige Mitarbeiter

Oktober 2016

In Nahrungsmitteln unerwünscht
Fruchtzuckerunverträglichkeit: was ist das?
Podiumsdiskussion zur Krebsprävention

September 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Gemischte Pilzpfanne zu Toast
Darmdysbiose: Was ist das?

August 2016

Blog
Unser Rezepttipp des Monats: Gemüse-Fisch Lasagne
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben...

Juli 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Erdäpfel-Käse-Spinatrolle mit Kresse-Joghurtdip
Palmfett: zu Recht umstritten

Juni 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Kalte Vitaminsuppe
Blumenschmuck im Salat

Mai 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Wildreissalat mit grünem Spargel
Histaminunverträglichkeit

März 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Süße Grahamknödel mit Beerenspiegel
Alter is(s)t anders

Februar 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Steak mit Balsamicosauce und Bratkartoffeln aus dem Rohr
Doping fürs Denkorgan

Januar 2016

Unser Rezepttipp des Monats: Falafel aus Kichererbsen und Süßkartoffeln
Wie steht´s mit den Essgewohnheiten der Österreicher?

Dezember 2015

Ist Kokosblütenzucker die gesündeste Süße?
Stress und Ernährung
Unser Rezepttipp des Monats: Curryhuhn mit Ananas, Karotten, Mandeln

November 2015

Wer auf seine Gesundheit achtet, lebt länger
Das bisserl Zucker...

Oktober 2015

Unser Rezepttipp des Monats: Räucherforellenaufstrich
Gesunder Fisch aus heimischen Gewässern

September 2015

Unser Rezepttipp des Monats: Müsli-Joghurt Terrine
Unser Rezepttipp des Monats: Fitness-Rohkost

Januar 2015

Ernährung im Sport - eine wichtige Maßnahme um Leistung erzielen zu können


Essen oder nicht Essen... das ist hier die Frage


In unserer westlichen Gesellschaft wird sehr viel Wert auf Aussehen, Sport, gesunde Ernährung und Erscheinungsbild gelegt. Die Zahl auf der Waage spielt für uns Menschen (vor allem für Frauen) eine große Rolle heutzutage. Man möchte einem Schönheitsideal entsprechen.

Aber wieviel Gewicht hat das Gewicht tatsächlich in unserem Leben? Wir präsentieren einen Gastartikel von Kinder- und Jugendpsychologin Mag. Anna Kurz.


Menschen haben die Vorstellung, WENN…
„ich nur etwas schlanker wäre..“
„ich nur besser auf meine Figur und meine Kalorienzufuhr achten würde“
„ich mich nur nicht immer so vollstopfen würde“
und, und, und...

… DANN
„würde ich mich besser fühlen“
„würde ich mich mehr mögen“
„würden mir viele Dinge im Leben leichter fallen“

In unserer Vorstellung sind das Aussehen und das Körpergewicht eng gekoppelt mit positivem psychischen, und emotionalen Wohlbefinden. Und wir Menschen haben die Vorstellung, dass sich mit einer Veränderung am Äußeren (zB. Das Gewicht) der Grund für das psychische Unwohlsein verliert. Und dies ist oftmals die Eintrittskarte zu problematischem Essverhalten.

Entstehung einer Essstörung und die unterschiedlichen Formen

Eine Essstörung ist eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung die einen hohen Leidensdruck im Alltag nach sich zieht. Meist entsteht sie schleichend und entwickelt sich zu einem ständigen gedanklichen Begleiter im Lebensalltag.

Kalorienzählen

Das gestörte Essverhalten entwickelt sich nach und nach. Aus einem körperlichen und emotionalen Unwohlsein heraus fokussiert man sich auf eine gesunde Ernährung. Prinzipiell ist eine bewusste Ernährung ja positiv. Aber nur solange nicht die rasche Gewichtsreduktion im Mittelpunkt steht. Ab einer gewissen Zeit jedoch entwickelt sich ein zwanghaftes Kontrollbedürfnis, was den Umgang mit Kalorien und Lebensmitteln angeht. Jede Mahlzeit erzeugt dann ungemein viel Stress und schränkt im Alltag zunehmend ein. Essenssituationen werden zu schwierigen und schambehafteten Erlebnissen.

Erfolg vs. Misserfolg

„Ob ich mich wohl und gut fühle, ist davon abhängig ob ich (diszipliniert) gegessen habe ODER nicht“…. Erfolge und auch Misserfolge werden daran gemessen, ob man sich diszipliniert an einen sich selbst gesetzten (meist reduzierten) Kalorienplan und Essensrhythmus gehalten hat oder nicht. Es entsteht ein Gefühl von Erfolg und Bestätigung, oder bei Nichteinhaltung das Gefühl von Misserfolg und Selbstabwertung.

Ersichtlich wird, dass es bald nicht mehr darum geht sein eigenes Ernährungsverhalten gesünder zu gestalten. Es kann eine Abwärtsspirale hinsichtlich Kontrolle und rigidem Essverhalten entstehen. Körperliche Kontrolle wird gekoppelt mit dem emotionalen und psychischen Wohlbefinden beziehungsweise Erfolgsgefühl.

Die Essstörung beginnt den Lebensalltag zu kontrollieren. Mit der Zeit zeigt sich, dass das Gefühl der Kontrolle nur eine Illusion ist. Das Resultat: das eigene Wohlbefinden wird an „Essen vs Nicht essen“ gemessen.

Formen der Essstörung

Die häufigsten Formen der Essstörungen sind:

1.    Magersucht (Anorexia Nervosa)

Erkennbar macht sich die Magersucht in erster Linie durch massives Untergewicht (Body Mass Index unter 17,5). Personen mit Magersucht scheinen in der Regel sehr diszipliniert, leistungsstark und leistungsorientiert und regulieren das Gewicht durch „Nicht- Essen“ und exzessive Bewegung.

Dies sind erste Erkennungsmerkmale im Außen. Magersucht ist eine schwerwiegende Erkrankung die einhergeht mit einem sehr hohen Leidensdruck der Menschen, einem allgemeinen Unwohlsein und vielen Ängsten. Die Personen leiden an sehr intensiven inneren Konflikten, hoher innerer Anspannung, Stress und Zwängen, welche ihren Lebensalltag schwer beeinflussen.

2.    Ess- Brechsucht (Bulimia Nervosa)

Menschen mit Ess- Brechsucht haben in der Regel Normalgewicht. Diese Erkrankung zeichnet sich aus durch unkontrollierbare Essanfälle und anschließendes Erbrechen. Der/die Betroffene beschäftigt sich sehr viel mit Essen und Nicht Essen. Das häufige Auslassen von Mahlzeiten und nicht adäquater Ernährung versetzt Menschen mit Bulimie in einen massiven Hungerzustand. Das löst unkontrollierte Essanfälle mit hoher Kalorienzufuhr aus. Um dieser Kalorienzufuhr entgegenzuwirken und um das einhergehende „schlechte Gewissen“ zu beruhigen wird mit Erbrechen reguliert. Auch diese Erkrankung geht einher mit Ängsten und depressiver Verstimmung sowie einem hohen Stresslevel und innerer Anspannung.

3.    Esssucht (Binge Eating Störung)

Die Esssucht ist auch charakterisiert durch unkontrollierbare Essanfälle, jedoch OHNE Maßnahmen um das Gewicht zu regulieren. Menschen, welche an dieser Erkrankung leiden, sind häufig übergewichtig.
Auch hier entsteht wieder ein sehr hoher Leidensdruck. Ein Leben mit dieser Erkrankung ist verbunden mit innerer Ablehnung, Selbstabwertung und einem geringen Selbstwert. Auch Depressionen und Ängste können Menschen mit Esssucht begleiten.

Zusatz

Da alle Essstörungen gekoppelt sind mit Themen wie Selbstakzeptanz, Selbstwert, Selbstbewusstsein, geringer Selbstfürsorge, emotionaler Vernachlässigung, depressiver Verstimmung, Ängsten und Zwängen, kann auch selbstverletzendes Verhalten (z.B. sich selbst zum Abbau der inneren Anspannung ritzen, schneiden, verbrennen, kratzen, schlagen, uvm..) in unterschiedlichster Form ein Thema sein. Sollten Sie Probleme in diesen Bereichen haben, empfehle ich eine Kontaktaufnahme bezüglich psychologischer Behandlung/Beratung.

Was tun?! Behandlung von Essstörungen

Sollten Sie sich durch diese Zeilen angesprochen fühlen, wenden Sie sich bitte an eine/n MedizinerIn/DiätologIn (spezialisiert auf den Bereich Essstörungen) oder PsychologIn/TherapeutIn Ihres Vertrauens.

Diese oben genannten Professionen sind darin geschult Sie dabei zu begleiten der Problematik auf den Grund zu gehen.
Wichtig hierbei ist eine Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen um umfangreich und lückenlos bei der Behandlung dieser Erkrankung Hilfestellung leisten zu können.

Als Klinische – und Gesundheitspsychologin ist mir in der Behandlung von Essstörungen eine enge Zusammenarbeit mit ErnährungsexpertInnen und Medizinern ein Anliegen, um den/die Betroffene/n möglichst gut in Richtung Gesundung begleiten zu können.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch bei mir oder den Essperten melden 

Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Anna Kurz
Klinische- und Gesundheitspsychologin
(Kinder- Jugend- und Familienpsychologin)
Praxisgemeinschaft Carpe Diem
Harrachstraße 28
4020 Linz

Kontakt: praxis.annakurz@gmail.com oder telefonisch: 0660 68 67 57 9
Mehr Infos finden Sie auf www.praxis-annakurz.com


 

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